Nur wo Kultur ist…Interview mit Michael Townsend

Bekanntlich muss man nicht alle Fehler selber machen: Man kann auch aus Erfahrungen anderer lernen. Dieser Gedanke prägte ein Gespräch über das „Anneliese-Brost-Musikforum Ruhr“, das 2016 auf dem Bochumer Marienplatz unter großer Anteilnahme der Ruhrgebiets-Bevölkerung wie der nationalen und internationalen Fachwelt eröffnet wurde. Bochum hat in den letzten Jahrzehnten stark an seinem Bild gearbeitet. Nicht mehr allein das Bergbaumuseum, das Planetarium oder das Schauspielhaus prägen die Außenwirkung dieser Ruhrgebiets-Kommune; in den letzten Jahren kam das neue Musikforum als Spielstätte der Symphoniker und der Musikschule hinzu, zunächst viel diskutiert und viel bezweifelt, inzwischen hoch gepriesene Wirklichkeit und in voller Aktivität.

Wesentlich an diesem Erfolg gewirkt hat der Bochumer Stadtdirektor Michael Townsend (Jahrgang 1952). Der gebürtige Sauerländer startete seine beruflichen Tätigkeiten ganz praktisch als Pharmazeutisch-Technischer Assistent, studierte dann Sozialpädagogik und arbeitete als Stadtjugendpfleger in Kreuztal, wo er zugleich das Amt für Jugend, Sport und Altenhilfe übernahm. Seit 1990 wirkte er in Kreuztal als Kulturreferent und wurde 2007 Beigeordneter der Stadt Bochum für Kultur, Bildung und Sport. Seit 2013 ist er Stadtdirektor und wird in wenigen Wochen in den Ruhestand treten.

Das so bemerkenswerte Bochumer Musik-Forum hat Townsends Arbeit über die Grenzen hinaus bekannt gemacht:

Zur Standortfrage? Welche Standorte empfehlen sich in einer Stadt für ein Musikforum?

Michael Townsend: Das war eine Diskussion bis zum Exzess: Sie können natürlich ein hochklassiges Musikforum mit einer großartigen Akustik rein funktional mitten im Wald bauen, aber einen breiteren Mehrfach-Nutzen finden sie nur mitten in der Stadt. Wir hatten in Bochum allerdings die Situation, dass ein Groß-Spender fünf Millionen Euro gebunden an den zentralen Standort zu geben bereit war. Da waren wir schon etwas festgelegt, aber es klärte sich alles andere als folgerichtig dahin: Sie dürfen die Service-Struktur des zentralen Standortes nicht übersehen. Und die diversen Möglichkeiten für Einzelhandel und Gastronomie. Wer nach einem Konzert einmal ins Auto steigt, der fährt auch nach Hause. Daher ist die Anbindung z. B. an die Gastronomie für ein Vorher oder Nachher ungemein wichtig. Das Musikquartier wird zum Treffpunkt allgemein. Und urbane Schwerpunkte ziehen sich nun einmal gegenseitig an.

Wie steht denn ein solches Musikforum im Zusammenhang der Stadtentwicklung?

Michael Townsend: Jeder sieht, dass die Einzelhandelsstruktur im Umbruch ist. Immer mehr Umsatzanteile wandern ins Netz. Ein Großteil der Läden wird in Zukunft nur noch Showroomcharakter haben; dies gepaart mit dem verbliebenen Einzelhandel allerdings auf sehr hochwertigem Niveau. Ein solcher wertiger Einzelhandel gebraucht auch ein wertiges Umfeld. Das ist schon schwierig genug. Schauen Sie sich nur den Textilhandel an und seine Probleme in unseren Innenstädten Bochum ist eine Stadt mit 370.000 Einwohnern und doch haben wir aufgrund des Strukturwandels der Industrie in unserer Innenstadt noch überplanbaren Flächen. Wir haben eine Musikschule mit 10.000 Schülerinnen und Schülern und 160 fest angestellten Lehrkräften. Und die neue Musikschule setzen wir demonstrativ neben das neue Musikforum. Im Umfeld haben wir eine breit aufgestellte Gastronomie. Die Kultur, die Gastronomie und der Einzelhandel gehen miteinander gewissermaßen im Takt. Uns kam und kommt es darauf an, immer den Blick auf die Entwicklung der Stadt insgesamt zu halten.

Welche Erfahrungen hatten Sie in Bochum in der Standortdiskussion?

Michael Townsend: Wenn man für ein Musikforum eine periphere Lage abseits des Stadtzentrums wählt, bekommt man das reine Zielpublikum. Hat man eine Verbindung zu einer attraktiven Umgebung, die sich durch gute Lage, durch Licht und Verkehrsanbindung auszeichnet, geht man logischerweise mehr in die Breite. Diese Ansprache des Publikums ist eminent wichtig. Das Konzertpublikum ist derzeit meist noch etwas älter als das Theaterpublikum; die Menschen nehmen eine Megastruktur nicht an, dunkle Treppen- und ebenso dunkle und umwegige Parkhäuser werden als unangenehm empfunden. Es muss ein schönes Ambiente gegeben sein. Erst geht man schön essen; dann ins Konzert; dann einen trinken! Das Umland ist eingebunden und hat im Oberzentrum eine weitere Attraktion, die auch den Einzelhandel fördert. In zentraler Lage benötigt man im Gebäude lediglich Pausengastronomie Damit sparen sie Flächen im Haus und befördern das Umfeld. Und: Gastronomie in Kultureinrichtungen klappt meistens nicht, aber Kneipen neben der Kultur, die laufen. Das können Sie gerade hier bei uns in Bochum beobachten.

Gab es weitere, besondere Situationen für Bochum?

Michael Townsend: Vergessen Sie nicht den Wettbewerb der Städte und Gemeinden untereinander. Der ist wichtig. Wir haben zur einen Seite Dortmund mit seinem hervorragenden Konzerthaus, auf der anderen Seite Essen mit Aalto-Oper und Friedrich-Krupp-Saal. Solche Konkurrenz ist wichtig und belebt das Geschäft, vor allem dadurch, dass wir in Bochum ein anderes Konzept für das Musikforum haben, was Programmgestaltung und Nutzung angeht.

Wie stellt sich heute die Erreichbarkeit des Musikforums dar?

Michael Townsend: Die Erreichbarkeit ist im Zentrum voll gegeben. Wir haben zahlreiche Tiefgaragen und Parkhäuser in unmittelbarer Nähe des Musikzentrums und der Nahverkehr fährt bis vor die Tür, sogar der Bahnhof ist nur zehn Fußminuten entfernt. Bauen Sie draußen am Rand der Innenstadt in Kooperation mit einem weiteren Träger (wie z. B. der Universität) geht auch freie Disponierbarkeit des Saales verloren. Wir haben unsere hervorragenden Bochumer Symphoniker. Die können das neue Haus zu 70 % maximal nutzen: Jetzt haben sie Gelegenheit, im selben Raum allein zu proben, um danach ebendort vor dem Publikum zu spielen. Die ständige Wanderung zwischen den Proben- und verschiedenen Spielstätten ist vorbei. Denken Sie allein an die dabei ersparten Kosten und die schwindenden Umständlichkeiten. Das Ganze wird dann auch in der Entwicklung der künstlerischen Qualität des Hausorchesters deutlich.

Wie sollte das Raumangebot aussehen? Welche Bedarfe haben Sie gesehen?

Michael Townsend: In enger Abstimmung mit unserem Generalmusikdirektor Steven Sloane und den international renommierten Akustikexperten haben wir 14.000 m³ umbauten Raumes für den großen Saal als Minimum angepeilt. Wir haben jetzt 964 Plätze. Das Raumvolumen musste nach unseren Zielen eine Mahler-Sinfonie möglich machen. Sonst hätten wir für die groß besetzten Programme die Konzerte wieder auslagern müssen. Für uns war von Anfang an klar, dass die Akustik des Saales allererste Priorität haben muss.

Auch das: Es ist besser, man hat nur eine Nutzung. Für die Disposition des Hauses ist das unheimlich wichtig. Meist wird der Fehler gemacht, unheimlich viele Nutzungen unter ein Dach bringen zu wollen. Also auch Tagungen, Kongresse, Schauspiel, Oper und Operette. Dabei müssen sie aber alle Optionen bautechnisch in Planung und Ausführung berücksichtigen. Bei nur einem Nutzen brauchen sie logischerweise nur eine „Akustik“. Legt man eine Nutzung fest, kann man sich konzentrieren. Maßstab in Bochum war, dass auch die großbesetzte Orchestermusik der Spätromantik und frühen Neuzeit möglich sein musste. An erster Stelle wollten und mussten wir eine erstklassige Akustik ermöglichen!

Gab es weitere Ansprüche an den Bau und seine Teilräume?

Sie brauchen neben dem Großen Saal ein Entree oder Foyer, in dem alle Besucher der des Musikforums stehend bequem hineinpassen. Bei uns wurde das in der ehem. Marienkirche eingerichtet. Der bindet sich auf der einen Seite der Große Saal an. Dazu haben wir auf der anderen Seite der Kirchenachse einen räumlich wie akustisch dreifach teilbaren Saal für kleinere Veranstaltungen mit bis zu 300 Plätzen. Dieser Kleine Saal ist auch aufgrund seiner Teilbarkeit sehr gut musikpädagogisch nutzbar und dient vor allem der Musikschule als Probenort für ihre zahlreichen großen Ensembles und als Aufführungsort für kleinere Konzerte; dann aber auch für das Einsingen der Chöre, für Kammerkonzerte, Lesungen und Educationprojekte. Dazu muss in allen Teilbereichen die akustische Abschottung gewährleistet sein. (Anm. d. Red.: Das bezog sich auf den Großen Saal.)

Übrigens gibt es neben der Planungskür auch viel Pflicht: Ein Szenographie-Unternehmen muss die ausgefeilte Fachplanung machen und wie die Akustiker auch von Anfang an eingebunden sein. Das muss ein Unternehmen mit Erfahrung sein. Für die Funktionsfähigkeit des Hauses ist das entscheidend. Diese Kräfte untersuchen und planen die Zusammenhänge von künstlerischer Darbietung und Publikum, von Wegen im Haus, von Versorgung, Sicherheit und allen Zusammenhängen im Geschehen.

Wir haben wie gesagt keine große Gastronomie, nur ein begrenztes Catering, das wir an eine gemeinnützige Gesellschaft verpachtet haben. Die Gastronomie im Umfeld soll klar wissen, dass das Musikforum ihr keinen Schaden bringt, im Gegenteil. Schon jetzt ist dort mehr Leben – und die Immobilienwerte steigen tüchtig.

Wie sieht es mit Qualität und Akustik aus?

Die Akustik ist der Schlüssel für das Haus überhaupt. Beim Großen Saal hatten wir mit Blick auf die regelmäßigen Probenarbeiten unserer Symphoniker die Vorgabe gesetzt, dass er leer, also ohne Zuhörer, genauso hochklassig klingen muss wie mit voller Besetzung. Das Ziel ist erreicht, auch durch die Wahl einer entsprechenden Bestuhlung, die Bau- und Einrichtungstechnik und die aufregende raffinierte Deckengestaltung. Heute können wir sagen: Das Gebäude funktioniert, es ist musik-akustisch hervorragend. Die Presse weltweit und innerdeutsch bespricht uns in höchsten Tönen. Ganz besonders wichtig: Die Positionierung Reputation in der Stadt ist durchweg positiv.

Wie läuft die Organisation des Musikforums?

Betreiber des Musikforums ist heute die Stadt selbst. Unser Generalmusikdirektor Steven Sloane ist zugleich Intendant des Hauses. Wir haben im jährlichen Etat für das Musikforum 650.000 € Betriebskosten stehen vorgesehen. 350.000 € davon können durch den Wegfall externer Mieten, Technik und Transporten aus dem Etat der Bochumer Symphoniker umgeschichtet werden; 300.000 € übernimmt die Stadt u. a. auch um die Nutzungen der Musikschule abzudecken. Bedingt durch die EU Förderrichtlinien dürfen lediglich nicht kommerzielle Drittnutzer das Gebäude „mieten“ bzw. ihnen werden lediglich die tatsächlich anfallenden Betriebskosten und keine Miete in Rechnung gestellt. Das schließt eine kommerzielle Gastspielvermarktung praktisch aus. Im Bauprozess haben wir gleich zu Beginn ein Controlling entwickelt, dass mittlerweile als Muster für alle städtischen Großbauprojekte dient. Bei diesem wird dem hausinternen Controlling der städtischen Bauabteilung ein externes Bau-Controlling zur Seite gestellt, das sowohl die internen als auch die Berechnungen des Architekten laufend überprüft und auf Einhaltung der Zeitpläne drängt. Bei uns war das die Firma Convis aus Berlin, die eine wirklich hervorragende Arbeit geleistet hat.

Von vorn herein zu wissen, dass es weder zeitlich noch finanziell einen Spielraum gibt, ist nicht einfach, trägt aber ungemein zur Disziplinierung aller Beteiligten bei. Um die finanzielle Obergrenze einzuhalten musste im Verlauf des Projektes immer wieder gespart, gekürzt und verworfen werden ohne aber die Substanz und vor allem die akustischen Belange anzugreifen.

Das war ein nicht immer einfacher, bisweilen auch schmerzhafter Prozess. Das Gebäude wurde bis an die Grenze des Machbaren zusammengestaucht, dem sind z. B. die elektrischen Hubpodien auf der Bühne zum Opfer gefallen oder die Verfahrbarkeit des Schallsegels, auch die mit Sicherheit umweltfreundlichere, aber viel teurere erdverlegte Lüftungsleitung, ein Großteil der Möblierung in den Foyers, technisches Equipment usw. Aber das sind alles Dinge, die man noch nachrüsten kann. Wichtig ist, wir haben dem Saal die unbedingt notwendigen 14.000 m³ umbauten Raum erhalten, ohne die die Akustik nicht funktioniert hätte.

Welches Programm? Welche Programmziele für das Haus?

Unsere Symphoniker haben zum Glück große Freiheiten, da sie ein reines Konzertorchester sind und keiner Opern-Bindung unterliegen, daher auch keine Graben-Dienste machen müssen. Das Orchester fährt seit Jahren ein breites Programm mit niederschwelligem Zutritt. Unser GMD sagt immer: „Es gibt keine Unterscheidung E- und U-Musik. Es gibt nur gute und schlechte Musik.“ Das spiegelt sich im Programm wider. Neben den vielfältigen Konzertreihen, spielt auch die musikalische Bildung eine große Rolle. Mit ihrem Education-Programm erreichen die Bochumer Symphoniker jährlich 10.000-12.000 Kinder und Jugendliche. Das Musikforum ist ein „Haus der Musik für alle“, d. h. wir selbst veranstalten in der Regel keine Gastspiele anderer Orchester. In Reichweite gibt es ja genügend Konzerthäuser, wo diese auftreten können. Dafür steht das Musikforum den Bochumer Chören und Musikvereinen offen. Und das wird angenommen. Die Auslastung des Musikforums liegt heute bei 200 Veranstaltungs-Terminen im Jahr; zusätzlich laufen der regelmäßige Probenbetrieb der Symphoniker und die Arbeit der Musikschule.

Akzeptanz in der Stadt? Haltung der Bürgerschaft zum Musikforum?

Von der Idee bis zur Verwirklichung hat es tatsächlich zwanzig Jahre gebraucht hin, in denen wir das Thema permanent lebendig halten mussten. Aber es ist gelungen ein schier einzigartiges bürgerschaftliches Engagement mit fast 12,8 Mio. € privaten Spenden aufzubauen. Neben einigen Wir hatten Groß-Spendern, gab es rund 22.000 Klein-Spender und das kultur-affine Bürgertum erzeugte eine großartige Stimmung in der Stadt. Es ist enorm wichtig, dass man eine breite Basis für solch ein Projekt gewinnt. So haben wir neben den Gesprächen mit Großspendern auch Kampagnen für Jedermann entwickelt und z. B. mit der Initiative „10.000 Spender in 10 Wochen“ am Ende über 20.000 Spender gewinnen können. Natürlich gibt es für jedes Projekt Kritik, und das ist gut so. Man muss sich um Partizipation bemühen und jede Kleinstspende wertschätzen.

Welchen Umfang hatten die Investitionen und ihre Finanzierung?

Michael Townsend: Der ursprünglich veranschlagte Kostendeckel lag bei 33 Mio. € mit einem städtischen Eigenanteil von 2,4 Mio. €. Aus verschiedenen nicht vorhersehbaren Gründen konnten wir trotz zahlreicher Sparrunden die Summe nicht ganz einhalten und hatten am Ende 38,8 Mio. € Gesamtkosten. Die Gelder kamen wie folgt zusammen:

  • Städtebauförderung NRW für die Umnutzung der Kirche 9,6 Mio. €
  • Mittel aus EFRE-Programm/Ziel-2/EU-Mittel: 7 Mio. €
  • Spenden und Großspenden/Stiftungsmittel: 14,8 Mio. €
  • Stadt Bochum aus eigenem Budget 7,4 Mio. €

Das ist trotz der Kostensteigerung immer noch eine Finanzierung um die uns viele Städte beneiden. Das Musikforum hat damit in etwa so viel gekostet wie der Bau eines gleichzeitig politisch völlig unumstrittenen neuen Gymnasiums. Ein weiteres geplantes Schulzentrum kostet uns rund 50 Mio. €. Aber über den Bau einer Schule wird komischerweise niemals gestritten. Dennoch muss man gerade bei Kulturbauten – man denke nur an die Elbphilharmonie Hamburg – von einer Machbarkeitsstudie ausgehen, die ganz realistisch Baukosten und Folgekosten analysiert und beschreibt. Und dann muss man hart an der Wirklichkeit bleiben, um am Ende ein Musikforum Ruhr für die Bürgerinnen und Bürger platzieren zu können.

Von August Everding, der ja auch ein Kind des Ruhrgebietes war, stammt der bemerkenswerte Satz: „Nur wo Kultur ist, lässt sich Schwachsinn aushalten!“ Wir brauchen in unseren Städten Kultur so bitter nötig wie das tägliche Brot. Das sollte man nie vergessen!“

Das Gespräch mit Stadtdirektor Michael Townsend wurde am 1. Februar 2018 im Bochumer Rathaus geführt. An dieser Begegnung nahmen teil die Referatsleiterin des Stadtdirektors, Marina Grochowski, langjährige Orchesterdirektorin der Bochumer Symphoniker, sowie Kulturdezernent a. D. Hans-Peter Boer und Hans Röver, über viele Jahre als Pressesprecher beim Landschaftsverband und beim Westfälischen Industriemuseum aktiv. Das erklärte Ziel dieses produktiven Treffens: Erfahrungen aus Bochum für Münster nützlich machen.

Hier können Sie das Interview als PDF herunterladen.